Die Alpenüberquerung - zu Fuss vom Tegernsee bis Sterzing

Die Alpenüberquerung - zu Fuss vom Tegernsee bis Sterzing

Die Alpenüberquerung – Die Route vom Tegernsee über den Achensee und das Zillertal nach Sterzing ist eine leichte bis mittelschwere Wanderstrecke und führt uns durch wunderschöne Landschaften mit atemberaubenden Ausblicken. Übernachten werden wir in persönlich ausgesuchten Hotels und Gasthöfen entlang des Weges.

Nach einer Runde in der Sauna (wenn vorhanden) oder einem belebenden Fußbad und einem leckeren Essen am Abend mit dem ein oder anderen Gläschen erholen wir uns, um am nächsten Tag wieder top fit für die kommende Etappe zu sein. Uns erwartet eine Woche Genusswandern, von der traditionellen bayrischen Kultur über die Tiroler Gastlichkeit zum Südtiroler Wein. Einmal über die Alpen – ein Erlebnis für immer.

Diese, wie wir finden, einmalige Tour möchten wir gerne mit Dir in einer netten geselligen Gruppe erleben. Unser Ziel ist nicht die sportliche Hochleistung, nicht den höchsten Berg übersteigen und in der kürzesten Zeit ans Ziel zu kommen, sondern bewusst die einzelnen Etappen genießen, uns an den Schönheiten der Natur entlang des Weges erfreuen, die faszinierenden Ausblicken genießen und in entspannter Atmosphäre die Köstlichkeiten aus Küche und Keller probieren.

Die Touren sind so gewählt, das sie der normale, gesunde Mensch, der sich ab und an bewegt ohne größere Anstrengung bewältigen kann. Der Transport des "großen" Gepäcks wird mittels Taxi transportiert, das bedeutet, wir wandern sehr komfortabel mit leichtem Tagesgepäck. Und sollte doch mal eine Blase oder ein überanstrengter Fuß am Wandern hindern, so gibt es an an vielen Stellen entlang der Strecken die Möglichkeit den Weg mit Bus, Schiff, Taxi etc. fortzusetzen (Zusatztransporte nicht im Reisepreis enthalten).

Geplanter Reiseverlauf

Anreisetag - Freitag, 15.6.2018 im Laufe des Abends
Treffpunkt Gmund am Tegernsee, individuelle Anreise im Laufe des Nachmittag / Abend, Übernachtung im Gasthof Feichtner Hof in Gmund, abends Kennenlernen und Besprechung der Route. Möglichkeit zum Abendessen - bayrische Schmankerln (nicht im Reisepreis enthalten).

1. Tag Samstag, 16.06.2018
Gmund am Tegernsee – Wildbad Kreuth

Zur Einstimmungsetappe für unsere Alpenüberquerung wandern wir von Gmund am nördlichen Seeufer entlang des Tegernsees höhenwegs knapp 100 Meter oberhalb des Sees nach Tegernsee und genießen die traumhaften Ausblicke über den See. Einen ersten Stopp legen wir im Tegernsee Brauhaus ein. Nach einer stärkenden Maß setzen wir mit der einzigartigen Ruderfähre nach Rottach-Eggern über.
Dort folgen wir der Weißach bis Wildbad Kreuth, wo wir den Tag auf der Schwaigeralm ausklingen lassen. Zurück zur Unterkunft, wieder in Gmund im Feichtner Hof per Transfer.

  • ca. 22 km
  • bergauf: ca. 200 - 250 Höhenmeter
  • bergab: ca. 200 Höhenmeter
  • max. Höhe ca. 820 m
  • Gehzeit: ca 6 Std.

2. Tag Sonntag, 17.06.2018
Wildbad Kreuth – Achenkirch

Morgens Transfer von Gmund Bustransport bis nach Wildbad-Kreuth.

Unsere 2. Etappe führt uns von Wildbad-Kreuth über das Almgelände der Gaisalm entlang eines einfach zu wandernden Bergrückens zur Bayrisch – Tiroler Grenze. Schöne Ausblicke in die Bayrische und Tiroler Bergwelt belohnen für den Aufstieg, der mitunter die ein oder andere erste Schweißperle verursacht. Zweifelsohne zählt der 2. Tag mit zu anstrengensten Etappen der Tour.
Mittagspause auf der urigen Blaubergalm und anschließend führt uns der Weg auf einem breiten ausgebauten Wanderweg bis hinab nach Achenwald, wo uns die "Marie" mit Kaffee und Kuchen erwartet.
Die Strecke Achenwald - Achenkirch fahren wir per Bus bzw. Transfer, die Nimmermüden können die Zusatzstrecke aber auch gerne zu Fuß bewältigen, Achtung 10km extra..
Übernachtet wird in Achenkirch im Gästehaus Karlingerhof
(Einzelzimmer sind hier nicht alle möglich), Abendessen beim “Fischerwirt", direkt am Seeufer. Bei schönem Wetter lädt der Badestrand zu einem erfrischenden Bad im Achensee ein.

  • Strecke: ca. 18 km
  • bergauf: ca. 800 Höhenmeter
  • ergab: ca 800 Höhenmeter
  • max. Höhe ca. 1500 m
  • Gehzeit: ca. 6-7 Std.

3. Tag Montag, 18.06.2018
Achenkirch – Maurach am Achensee

Die 3. Etappe ist eine gemütliche Route - sie führt auf einem schönen Weg entlang des Westufers des Achensees, von Achenkirch nach Maurach.
Von Achenkirch wandert man immer in leichtem Auf und Ab auf einem teilweise mit Stufen und Handläufen sehr gut ausgebauten Steig zur Gaisalm, der einzigen Alm Tirols,
die man nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreicht. Es erwartet uns eine grandiose Landschaft mit kleinen Wasserfällen. Mittagspause auf der Gaisalm. An vielen Stellen gibt es Bademöglichkeiten. Entlang des Uferwegs erreichen wir Pertisau und später am Weg neben der Achensee Dampf-Zahnradbahn unser heutiges Etappenziel Maurach.
Übernachtung in Maurach, 4 Sterne Hotel St Georg zum See
Entspannen in der schönen Wellnessoase.

  • Strecke: ca.14 km
  • bergauf: ca. 200 Höhenmeter
  • bergab: ca. 200 Höhenmeter
  • max. Höhe ca. 1000 m
  • Gehzeit: ca. 4 Std.

4. Tag Dienstag, 19.06.2018
Maurach – Fügen/Spieljoch – Hochfügen

Am 4. Tag heißt es früh aufstehen, wir haben viel vor. Unsere erste Etappe von Maurach nach Jenbach am Anfang des Zillertals fahren wir mit der Achenseebahn – einer Dampf Zahnradbahn – die Fahrt ist ein Erlebnis für sich - hinab mit Blick in das grandiose Zillertal. In Jenbach wechseln wir in die Zillertalbahn – wenn der Fahrplan es zulässt erwischen wir die alte Dampflok und fahren bis Fügen.
Ein kleiner Spaziergang durch das Dorf Fügen führt uns zur Spieljochbahn, die uns in kurzer Zeit über die Baumgrenze aufs Spieljoch bringt.
Ein herrlicher Rundum Blick über die Berge des Zillertals. Wir wandern bis zur Gartalm, ca. 1,5 Std. und weiter durch Waldwege über den Loassattel bis hin zum Alpengasthof Loas. Das als Geheimtipp geltende urige Alpengasthaus Loas erwartet uns zur
Mittagspause mit Tiroler Spezialitäten.
Für die sportlichen ist eine Alternativstrecke über die Kellerjochhütte (ca. 2300 m) möglich.
Auf einem gemütlichen Weg wandern wir das letzte Stück in den bekannten Wintersportort Hochfügen und fahren von dort mit dem Linienbus zurück in das schöne Örtchen Fügen, wo wir im 4 Sterne Hotel Kohlerhof mit atemberaubender Wellnessanlage, direkt an der Spieljochbahn gelegen, übernachten.

  • Strecke: ca. 13 km
  • bergauf: ca. ca. 500 Höhenmeter
  • bergab: ca. 1200 Höhenmeter
  • max. Höhe ca. 400 m
  • Gehzeit: 4,5 Std.

5. Tag Mittwoch, 20.06.2018
Hochfügen – Melchboden – Mayrhofen/Hippach - Schlegeisstausee

Die gestrige Fahrt mit dem Bus geht es retour bis Hochfügen. Die 5. Etappe führt durch historische Almdörfer welche es nur im Zillertal gibt. Vorbei an vom Gletscher geschliffenen Felsen wandert man auf das Sidanjoch 2127 m und zur nahen Rastkogelhütte. Auch heute wird der ein oder andere Schweißtropfen fließen, aber am Ziel angekommen, sind alle Strapazen vergessen. Danach wandern wir bergab entlang der vielen kleinen Almen bis zum Schwendberg und beenden die Tour beim Alpengasthof Roswitha, wo uns ein leckerer Cappuchino erwartet und der Versuchung Ihrer Kuchentheke wird kaum einer widerstehen können. Weiter ins Tal nehmen wir den Linienbus entlang der Zillertaler Höhenstrasse. Im Tal halten wir für einen kurzen Einkehrschwung in einer Edelbrennerei und verkosten das Beste was aus einer Frucht werden kann - Edelbrände.
Wir können nicht alles in einer Tour unterbringen, deshalb heben wir uns das Zillertal um Mayrhofen mit seinen schönen Nebentälern für eine weitere Tour auf und lassen uns noch am Abend über das Gebirgsdorf Ginzling bis zum Stausee des Schlegeisees fahren, wo wir in der romantischen Dominikushütte unser Nachtlager
aufschlagen. Dies wird mit Sicherheit einer der Höhepunkt der Tour.
O-Ton Teilnehmer: Ich habe noch nie so gut geschlafen.
Hier gilt als Ausnahme: Unterbringung in 2-4 Bettzimmern je nach Verfügbarkeit, Einzelzimmer sind nicht möglich. Heiko, der Hüttenwirt, wartet mit den besten Spezialitäten des Zillertales auf uns. Schade das man nicht mehr essen kann.

  • Strecke: 15 km
  • bergauf: ca. 750 Höhenmeter
  • bergab: ca. 850 Höhenmeter
  • max. Höhe ca. 2127 m
  • Gehzeit: ca 4,5 Std.

6. Tag Donnerstag, 21.06.2018
Schlegeis – St. Jakob bzw. Kematen im Pfitschtal

Der 6. Tag begrüßt uns mit einem phänomenalen Blick über den hellblauen Stausee umrahmt von den mächtigen Gletschern mit ihrem ewigen Eis. Nach dem urigen Hüttenfrühstück
genießen wir die Stille der Natur und wandern vor dem Touristenstrom entlang
des Stausees auf 1800 m Seehöhe. Bei der heutigen Etappe überschreiten wir den Alpenhauptkamm.
Der Anstieg zum Pfitscherjoch führt über einen komfortablen Steig vorbei an Wasserfällen und entlang des mäandrierenden Bachs - einfach Natur pur! Kurz nach der italienischen Grenze (Verzeihung südtiroler Grenze) liegt das Pfitscherjochhaus, mit 2.275 Meter der höchste Punkt des Tages, unser Mittagstreff.
Hier können wir sogar bis in den Juli hinein auf die letzten Schneefelder treffen.
Über sanfte Almwiesen und einen Mischwald wandern wir teils steil hinab zum Talboden des Pfitschtals. Auf einem leicht erhöhten Wiesenweg erreichen wir St. Jakob, den ersten Weiler der Gemeinde Pfitsch. Unser 3 Sterne Hotel „Kranebitt“ liegt in Grube auf 1440 m und erwartet uns mit einer schönen Wellnessanlage inklusive Hallenbad. Am Abend lassen wir uns mit den Köstlichkeiten der Südtiroler Küche verwöhnen.

  • Strecke: ca. 20 km
  • bergauf: ca. 470 Höhenmeter
  • bergab ca 835 Höhenmeter
  • max Höche ca. 2275 m
  • Gehzeit: 7 Std.

7. Tag Freitag, 22.06.2018 (letzter Wandertag)
St. Jakob bzw. Grube im Pfitschtal – Sterzing

Unsere letzte Etappe bietet wenige Höhenmetern, dafür vielen Höhepunkte zum Ende unserer Alpenüberquerung: Der malerische breite Talboden mit urigen Bauernhäusern, typische Südtiroler Steinkirchen und zum Abschluss über eine kleine
Anhöhe bei Flains direkt ins gotische Ortszentrum von Sterzing.
Die Wege sind meist leicht, an ganz kurzen Stellen auch mittelschwierig.
Zu unserer letzten Mittagsrast kehren wir im Albergo Pretzerhof ein und lassen uns vom Patron in aller Gemütlichkeit die frisch zubereitete Tagesempfehlung kredenzen. Der Besuch hier ist ein MUSS.
Den Ausklang finden wir in Sterzing im 3 Sterne Hotel Sterzinger Moos. Unsere müden Knochen erholen wir in der schönen Wellnessanlage und abends bei einem leckeren Essen und einem Glas (oder auch zwei) südtiroler Wein. Die Genusswelt Mair hält ein reiches Sortiment an südtiroler Spezialtäten (Wein und Edelbrände) bereit zum Verkosten oder um den heimischen Vorrat zu ergänzen. Die Fussgängerzone in dem malerischen Städtchen Sterzing lädt zu einem Geschäftebummel ein leckeres italienisches Eis oder einen Capucchino muss man probiert haben.

  • Strecke: 19 km
  • bergauf: ca. 100 Höhenmeter
  • bergab ca 700 Höhenmeter
  • max Höche ca. 1400 m
  • Gehzeit: ca 5 Std.

8.Tag Samstag, 23.06.2018 (Abreise)

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück fahren wir gemeinsam über den Brenner entlang der Inntalautobahn zurück bis nach Gmund am Tegernsee, Ankunft um die Mittagszeit. Ab da individuelle Heimreise oder eine letzter Abstecher ins Tegernseer Bräustüberl.

Eine Verlängerungsnacht in Sterzing oder in Gmund kann gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Der im Reisepreis enthaltene Transfer Sterzing- Tegernsee ist nur am 18.6. vormittags möglich.

Wir behalten uns vor die Tour aus witterungsbedingten oder nicht vorhersehbaren Gründen kurzfristig abzuändern.
Die Tour findet auch bei schlechtem Wetter - soweit möglich statt.

Die Alpenüberquerung - zu Fuss vom Tegernsee bis Sterzing: Leistungen

  • 8 Übernachtungen in guten Gasthöfen / Hotels
  • 8 x Frühstück
  • 7 x Abendessen (Anreisetag individuell)
  • Täglicher Gepäcktransport
  • Rücktransport von Sterzing nach Tegernsee
  • geplante Transferkosten mit Boot Bus, Bahn wie in der Tourenbeschreibung angegeben

Mindestteilnehmerzahl 8, max. 20 Personen
Da die Unterkünfte entlang der Strecke teils sehr stark nachgefragt sind,
ist bei Interesse eine möglichst frühzeitige Anmeldung erforderlich.
Einzelzimmerzuschlag ab 140 €

Nebenkosten

Nicht im Preis enthalten sind alle individuellen Transfers, Getränke Tagesverpflegung, Trinkgeld für den Reiseleiter usw.

Hunde
Die Tour ist für Hunde nicht geeignet.